HADIDAS Reisen

Mietbedingungen

Sehr geehrter Reisegast,

zwischen Ihnen und uns entstehen bei einer Buchung Rechtsbeziehungen. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Miet- u. Reisebedingungen, die Sie mit Ihrer Buchung in ihrer Gesamtheit verbindlich anerkennen. Die nachfolgenden Miet– und Reisebedingungen bilden die rechtliche Grundlage für die vertraglichen Beziehungen zwischen Ihnen als Reiseteilnehmer und uns als Reiseveranstalter bzw. Reisevermittler.

1. Abschluss des Reisevertrages


1.1. Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Mietvertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Bei Internetbuchungen erfolgt die Buchung über die Eingabemaske dann über e-Mail. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Die Annahme bedarf keiner bestimmten Form. Der Vertrag kommt mit unserer schriftlichen Annahme (Buchungsbestätigung) zustande.

2. Bezahlung
2.1. Mit der schriftlichen Vertragsannahme (Buchungsbestätigung) wird eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Reisepreises,  innerhalb einer angegebenen Frist fällig.
2.2 Die Zahlung des Restbetrages hat durch den Kunden 31 Tage vor Reiseantritt, ohne gesonderte Aufforderung zu erfolgen. Sofern der Reisepreis bis zum Reiseantritt nicht bezahlt ist, können wir den Vertrag auflösen. Wir haben dann das Recht zur Erhebung einer Entschädigung / Berechnung von Schadensersatz in Höhe der entsprechenden Rücktrittsgebühren.

3. Leistungen Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen auf der Webseite, oder aus den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Abänderungen und Nebenabreden, die die vertragliche Leistung verändern, bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Die Beschreibungen und Angaben auf der Webseite beruhen teils auf tatsächlichen Feststellungen, teils subjektiven Eindrücken ( besonders im Hinblick auf Einrichtungen, Lagebeschreibung, Kinderfreundlichkeit und sanitäre Einrichtungen).

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, Ersatzpersonen
5.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Die Erklärung wird an dem Tag wirksam, an dem sie beim Veranstalter eingeht. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffene Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Der Reiseveranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren. Es bleibt dem Reisenden unbenommen, dem Veranstalter gegenüber den Nachweis zu führen,dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder geringere Kosten entstanden sind, als die vom Veranstalter geforderte Pauschale.

Stornierung:

Eine Buchung die mehr als 90 Tage vor der Ankunft storniert wird, eine 10% Storno Gebühr wird verlangt.
Eine Buchung die zwischen 90 und 61 Tage  vor der Ankunft storniert wird, eine 25% Storno  wird verlangt.
Eine Buchung die zwischen 60 und 31 Tage  vor der Ankunft storniert wird, eine 50% Storno Gebühr wird verlangt.
Eine Buchung die weniger als 30  Tage  vor der Ankunft storniert wird, eine 100% Storno Gebühr wird verlangt.


5.2. Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Bei Nichtteilnahme ohne vorherige Mitteilung müssen wir Ihnen den gesamten Reisepreis in Rechnung stellen. Ersparte Aufwendungen oder eine andere Verwendung unserer Leistungen werden wir auch in diesem Fall berücksichtigen.

6. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen: a) Ohne Einhaltung einer Frist: Wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. b) Bis 4 Wochen vor Reiseantritt: Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter den Kunden davon zu unterrichten. c) Bis 4 Wochen vor Reiseantritt: Wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Reiseveranstalter deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass die dem Reiseveranstalter im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde. Wird die Reise aus diesem Grund abgesagt, so erhält der Kunde den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

7. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt z. B. durch Krieg, innere Unruhen, Naturkatastrophen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

8. Fremdleistungen entfällt

9. Gewährleistung Der Reiseveranstalter steht im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns ein, für die gewissenhafte Reisevorbereitung die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, sowie für die Richtigkeit der Beschreibung, sofern der Reiseveranstalter nicht vor Vertragsabschluss eine Änderung der Katalogangaben erklärt hat. Eine Haftung für Angaben in Hotel, Orts-, oder Schiffs– und anderen nicht von uns herausgegebenen Prospekten, die wir eventuell unseren Buchungsunterlagen aus Servicegründen beifügen.
9.1. Abhilfe Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Reiseveranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

9.2. Minderung des Reisepreises Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

9.3. Kündigung des Vertrages Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen - zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Er schuldet dem Reiseveranstalter den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

9.4. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.


11. Mitwirkungspflicht Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Sie sind insbesondere verpflichtet, Ihre Beanstandungen unverzüglich dem Vermieter / Eigentümer des Mietobjektes zur Kenntnis zu bringen, damit dieser Abhilfe schaffen kann. Ist der Vermieter Eigentümer des Mietobjektes nicht erreichbar oder sorgt dieser nicht für Abhilfe so ist die Beanstandung unverzüglich Hadidas Reisen per e-Mail oder telefonisch mitzuteilen, damit geeignete Maßnahmen ergriffen werden können, die Beanstandungen zu überprüfen, für Abhilfe zu sorgen oder ggf. ein Ersatzmietobjekt zur Verfügung gestellt werden kann. Unterlässt der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

12. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche des Reisenden wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise verjähren in jedem Fall 1 Jahr nach Reiseende. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

13. Haftungen und besondere Pflichten des Kunden
13.1. Sie haften für die Dauer des Mietverhältnisses für alle durch Sie oder Ihre Begleiter verursachten Schäden am Mietobjekt, sowie aller zugehörenden festen und losen Teile bei Beschädigung oder Verlust.  Sie sind verpflichtet, einen entstandenen Schaden dem Besitzer des Hauses zur Kenntnis zu bringen und ihm zu ersetzen. Ihnen obliegt der Beweis, dass ein Schaden nicht während Ihrer Mietzeit entstanden ist.

16. Pass-, Visa– und Gesundheitsvorschriften Der Reiseveranstalter steht dafür ein, deutsche Staatsangehörige über die Bestimmungen von Pass-, Visa– und Gesundheitsvorschriften, sowie deren eventuelle Änderungen zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung zu vertreten hat. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch– oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind.


19. Gerichtsstand Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters  maßgebend.